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verließ und sich in Wechmar bei Gotha, der Heimat seiner Vorfahren, als Bäcker niederließ.Er spielte bereits das „Cithrinchen“, ein Zupfinstrument.Der dreizehn Jahre ältere Bruder Johann Christoph, Organist an St.Michaelis in Ohrdruf, übernahm seine weitere Erziehung und musikalische Ausbildung und vermittelte das Spielen auf den Tasteninstrumenten.Der Nekrolog berichtet fälschlicherweise, dass Johann Christoph bereits 1700 verstarb und Bach erst hier die ihm verwehrten Werke erhielt.Nach Christoph Wolff hatte das Abschreiben der Noten keinen Riss zwischen Bach und seinem Bruder hinterlassen.Damit verbunden war die Verpflichtung, den Söhnen dieser Familien Privatunterricht zu erteilen.Aus der Ohrdrufer Zeit stammt auch der Bericht aus dem Nekrolog, dass Johann Christoph in einem Schrank mit bloßen Gitterstäben wertvolle Werke von Komponisten aus der späteren Hälfte des 17.

März 1685, angegeben; gemäß gregorianischem Kalender ist sein Geburtsdatum der 31. Da sich die protestantischen Reichsstände im Jahr 1700 dem gregorianischen Kalender anschlossen, sind alle Daten der Bach-Biographie seit 1700, also auch Bachs Sterbedatum, ausschließlich gregorianisch.

Jahrhunderts aufbewahrte und diese seinem Bruder offenbar verwehren wollte, der sie abschreiben wollte.

Bach soll laut dem Nekrolog heimlich „bey Mondenscheine“ die Noten abgeschrieben haben, sei jedoch vom Bruder ertappt worden.

Spätestens hier dürfte sich sein Interesse für Musik und Instrumente gebildet haben.

Auch lernte Bach in Ohrdruf das Orgelspiel und gewann – vermutlich ab 1697 durch die vielen Reparaturen an der Orgel der Michaeliskirche, bei denen auch sein Bruder Christoph mitwirkte – ein tieferes Verständnis von Aufbau und Mechanik des Instruments. In Ohrdruf besuchte Johann Sebastian das Lyzeum bis zur Prima.

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